Dieser Leitfaden dient nur dazu, Nebenwirkungsnotizen zu ordnen. Ändern, verzögern, wiederholen, überspringen oder passen Sie keine GLP-1-Dosis aufgrund eines Tracking-Musters an. Fragen zu Dosiszeitpunkt, Dosiserhöhungen, vergessenen Dosen oder Nebenwirkungen gehören zu Ihrer verschreibenden Person oder Apotheke.

Dosiswochen-Tracking kann trotzdem nützlich sein. Statt eine lange Liste von Symptomen zu schreiben, gruppieren Sie Ihre Notizen nach dem Datum jeder verordneten Dosis und den darauffolgenden Tagen. So kann sichtbar werden, ob Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Reflux, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Blähgefühl, Appetitveränderungen oder Reaktionen an der Injektionsstelle gelegentlich oder wiederholt auftreten.

Notieren Sie für jede Woche den Medikamentennamen, die verordnete Dosis, falls Sie sie kennen, Datum und Uhrzeit der Anwendung und ob etwas anders war als im üblichen Plan. Ergänzen Sie dann Symptome nach Tag und verwenden Sie einfache Begriffe wie leicht, mittel oder stark für Sie. Halten Sie fest, ob Symptome Essen, Trinken, Arbeit, Schlaf, Autofahren, Bewegung oder Betreuungspflichten beeinflusst haben.

Eine hilfreiche Zusammenfassung könnte lauten: „Woche 3: Übelkeit an Tag 1 und 2, Verstopfung Tag 3 bis 5, weniger gegessen als üblich, kein Erbrechen.“ Das ist klarer, als selbst zu entscheiden, ob die Dosis richtig ist. Ihre verschreibende Person kann den Zeitpunkt zusammen mit Ihrer Krankengeschichte und Ihrem Behandlungsplan einordnen.

Wenden Sie sich an Ihre verschreibende Person, eine Apotheke oder anderes qualifiziertes medizinisches Fachpersonal, wenn Nebenwirkungen Sie stören, nicht abklingen, nach einer Dosisänderung schlimmer werden oder Essen, Flüssigkeit, Medikamente oder Alltagssicherheit beeinträchtigen. Suchen Sie dringend medizinische Hilfe bei schweren oder rasch zunehmenden Symptomen.